DIE HEISSESTEN ZEHN SOMMER ALLER ZEITEN WAREN IN DEN LETZTEN 14 JAHREN.
Im Jahre 1998 starteten unsere Züchter europaweit das Dry Condition Area Programm. Wir haben – basierend auf genau überwachten weltweiten Wetterdaten – ein Zuchtprogramm für niederschlagsarme Gebiete in Europa mit einer neuen Genetik gestartet. Ihre Wurzeln liegen im südlichen Trockengürtel von Südfrankreich. Durch die gezielte Selektion von Elite-Inzuchtlinien aus Südfrankreich, Ungarn und nordeuropäischen Top-Linien konnten wir Problembereiche wie Trockenheit, Krankheiten und Ertragseinbußen im Maisanbau mit unseren Sorten so stark wie möglich abfedern. Die Erfolge sind enorm.
Dank dieses Zuchtfortschritts können wir Ihnen heute Sorten anbieten, mit denen Sie auch in klimatisch schwierigen
Jahren Ihre Erträge optimieren.
NEGATIVE FOLGEN GLOBALER ERWÄRMUNG UND SCHLECHTER NIEDERSCHLAGSVERTEILUNG SIND:
1. Zunehmender Krankheitsbefall, wie z. B. durch Maisbeulenbrand, Fusarium, Helminthosporium.
2. Trockenschäden, starke Ertragseinbußen bei Silo- und Körnermais.
3. Mangelnde Qualität des Grundfutters bei Silomais.
Die Folge ist ein Rückgang der Milchleistung.
DER TREIBHAUSEFFEKT UND KLIMAWANDEL
Wir befinden uns bereits mitten im Klimawandel und der ist im Wesentlichen vom Menschen verursacht. Das ist bereits seit Jahren anerkannter Stand der Wissenschaft. Prof. Rahmstorf (Foto), der am „Potsdam Institut für Klimafolgenforschung“ (PIK) arbeitet, ist außerdem Mitglied des IPCC und des „Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU). Er führt in seiner Faktensammlung vom September 2006 fünf Kernaussagen an, die in der Wissenschaft „allgemein als Tatsachen akzeptiert sind“.
Die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre ist seit ca. 1850 stark angestiegen. Und zwar von dem für Warmzeiten typischen Wert von 280 ppm (parts per Million, Teile pro Million) auf inzwischen 380 ppm.
Für diesen Anstieg ist der Mensch verantwortlich, in erster Linie durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl, Gas, Benzin), in zweiter Linie durch Abholzen von Wäldern.
CO2 ist ein klimawirksames Gas, das den Strahlungshaushalt der Erde verändert. Ein Anstieg der Konzentration führt zu einer Erhöhung der oberflächennahen Temperaturen. Verdoppelt sich der CO2-Gehalt der Luft, steigt die globale Mitteltemperatur um 2 bis 4°C an. Der wahrscheinlichste Anstieg beträgt 3°C.
Seit 1900 stieg die globale Temperatur um ca. 0,8°C an. Die Temperaturen der abgelaufenen vierzehn Jahren waren global die wärmsten seit Beginn der Messungen im 19. Jahrhundert und seit mindestens mehreren Jahrhunderten davor.
Der überwiegende Teil dieser Erwärmung ist auf die gestiegene Konzentration von CO2 und anderen anthropogenen (aus menschlicher Aktivität stammenden) Gasen zurückzuführen.
Rahmstorf unterstreicht, dass diese fünf Erkenntnisse auf Jahrzehnten der Forschung und Tausenden von Studien beruhen, so dass es „praktisch undenkbar“ sei, dass sie auf einmal umgestoßen werden könnten.
ES GIBT NUN KEINEN ZWEIFEL MEHR
Nun ist es amtlich: Auch die Nasa bestätigt, dass es einen Treibhauseffekt gibt. Ein Klimawandel ist unausweichlich, selbst wenn die CO2-Produk-tion sofort gestoppt würde.
Messungen von Meeressonden haben die Theorie des Treibhauseffekts und des dadurch verursachten Klimawandels bestätigt. Der Wärmeaustausch zwischen Erde und Weltraum sei aus dem Gleichgewicht geraten, berichteten die Forscher unter Leitung des Nasa-Experten James Hansen am Donnerstag in der Zeitschrift „Science“. In diesem Jahrhundert werde die Durchschnittstemperatur damit um mindestens 0,55 Grad Celsius steigen, selbst wenn der Ausstoß von Treibhausgasen sofort eingestellt werde.
Alles könnte „außer Kontrolle“ geraten. Wenn der Ausstoß an Treibhausgasen wie Kohlendioxid noch weiter steige, dann könne alles „außer Kontrolle“ geraten, zumal der Meeresspiegel wegen der schmelzenden Eisdecke in Grönland und in der Antarktis steigen werde, erklärten die Forscher. Der Bericht bestätigt die bisherigen Berechnungen zur Klimaentwicklung mit Hilfe von Superrechnern. Da das Klimasystem der Erde mit deutlicher Verzögerung reagiere, dürfe der Anstieg der Treibhausgase nicht erst gestoppt werden, wenn gefährliche Folgen unausweichlich seien, warnen die US-Klimatologen.
„Es gibt keinen Zweifel mehr, dass die vom Menschen verursachten Gase die wesentliche Ursache für die beobachtete Erwärmung sind“, erklärte Hansen. „Das Energie-Ungleichgewicht ist der Beweis, nach dem wir gesucht haben.“ Neben Hansen waren noch 14 weitere Experten der Nasa, der Columbia Universität und des US-Energieministeriums an den Forschungen beteiligt.
Die Forscher setzten bei ihren Messungen mehr als 1.800 Meeressonden ein, die seit dem Jahr 2000 über die ganze Welt verteilt wurden. Unterstützt wurden die Messungen von Satelliten, die den Anstieg des Meeresspiegels erfassten. Die Daten benutzten die Wissenschaftler, um den Wärmegehalt des Meeres und die Energiebilanz zwischen Erde und Weltraum zu berechnen. Pro Quadratmeter Erdoberfläche nimmt die Erde demnach fast ein Watt mehr an Energie von der Sonne auf, als sie wieder in den Weltraum abstrahlt. Die aufgenommene Energie heizt allmählich die Atmosphäre auf. Fest-gehalten wird die Energie von den Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan.