MAIS-ACKERBOHNEN-MISCHUNG

Zur Erweiterung der Fruchtfolge

Die Ackerbohnen-Mais-Mischung (50:50) ist als eigenständiges Fruchtfolgemitglied angesehen und somit voll greeningfähig. Die Mischung hat gegenüber dem reinen Maisanbau viele Vorteile und berücksichtigt zusätzlich die Greeningaspekte.

Vorteile:

  • Hoher Ertrag, ähnlich dem des reinen Maisanbaus
  • Erfüllung der Greeningvorgaben als eigenständiges Fruchtfolgeglied
  • Die Maissorte LANDLORD und die Ackerbohne haben eine angepasste Korngröße für optimale Aussaatbedingungen
  • Erhöhter Proteingehalt in der Silage
  • Reduzierte Stickstoffdüngung, da die Ackerbohne Luft-Stickstoff für die Eigenversorgung bindet
  • Erweiterung der Fruchtfolge
  • Erhöhung der Biodiversität
  • Verbesserung des Bodenlebens

Mischungsverhältnis: 50% Mais + 50% Ackerbohne
Aussaattermin: ab Mai
Aussaatstärke: pro m² 9 Pfl. Mais und 9 Pfl. Ackerbohne
Beizung: Standard (andere Beizen greifen das Saatgut an)
Düngung: wie bei einer Maismonokultur
Pflanzenschutz: Im Vorauflauf, ca. 2 Tage nach der Aussaat

Mit der frühen Maissorte LANDLORD (RZ 220) erzielen Sie hohe Erträge mit gutem Futterwert. LANDLORD ist sehr kältetolerant, hat eine geringe Neigung zu Stängelfäule sowie Fusarium und ist stark in der Jugendentwicklung. Die Ackerbohne ist standfest, blüht und reift früh ab sowie verfügt sie über ein sehr hohes Ertragspotential. Beide Mischungskomponenten sind bestens aufeinander abgestimmt.

Mais-Ackerbohnen-Mischung Informationsfilm

Trotz Greening mehr Mais ernten.